Teilnehmermeinungen


Ostern April 17 / Hella Osnabrück / 61 J.

Cornelia sagte: “Die Wüste wirkt nach”. So ist es auch. In meinen Träumen bin ich nach einer Woche immer noch mit den Kamelen, den Beduinen und unserer Gruppe in der Wüste. Dann wache ich mit gutem Gefühl auf. Ich habe es sehr genossen, behütet Abenteuer erleben zu können. Bei Beginn der Reise sagte ich, als Reiterin von Pferden werde ich mehr zu Fuß gehen. Dann verliebte ich mich in “mein ” Kamel, seine Eigenarten, seine Bewegungen, seine Gangart und wollte kaum noch absteigen. Die stillen Ritte waren auch wunderbar. Es war sehr schön für mich mir meinen Raum nehmen zu können. Die schroffe Landschaft hat mich weicher werden lassen.
Dahab ist ein toller Ort zum Ankommen und Eintauchen in die Unterwasserwelt. Ich fühle mich erfüllt von dieser Reise und werde sie in meinem Herzen bewahren.
Danke Cornelia!

März 17 / Florian Mitte 30 aus Bayern

DANKE – DANKE – DANKE – DANKE
Im März 2017 durfte ich an dieser wundervollen Reise in die Wüste und zu mir selbst teilnehmen. Im Nachhinein möchte ich viermal „Danke“ sagen.
Mein erstes „Danke“ gilt Cornelia, die sich unaufdringlich aber stets um uns gesorgt hat. Ich wurde noch vor keiner Reise so optimal vorbereitet wie durch Cornelia. Schon beim Ankommen in Dahab hat man sich wie zuhause fühlen dürfen. Gleich am ersten Tag und immer wieder während der Reise habe ich in Cornelia eine verständnisvolle Gesprächspartnerin haben dürfen, die mir auch einige Tipps und gute Denkanstöße mit auf meinen Weg geben konnte.
Mein zweites „Danke“ gilt den Beduinen, die uns in den acht Tagen an ihrem einfachen aber intensiven Leben in der Wüste haben teilnehmen lassen. Um was machen wir uns nicht alles Sorgen? Wie wichtig nehmen wir uns selbst? In der Weite der Wüste wird das alles ganz klein und unwichtig. Man darf einfach nur sein, mit sich und dem Schöpfer in dieser großartigen und umwerfenden Natur. Im Rhythmus der Sonne leben – vom Aufstehen in der Dämmerung bis zum Schlafengehen nach Sonnenuntergang.
Mein drittes „Danke“ geht an die übrigen sieben Teilnehmer/innen, die mich aushalten mussten. Das Miteinander unserer Gruppe war geprägt von Teamgeist, Mitgefühl, Dankbarkeit und Hilfsbereitschaft. Auch gute Gespräche haben sich entwickelt und mich ganz persönlich weitergebracht.
Mein viertes „Danke“ geht an mich selbst. Dass ich die Reise gefunden/ausgewählt habe. Dass ich neben den geselligen Momenten in der Gruppe auch viele stille und leere Plätze für mich gefunden habe – sei es morgens/abends auf den Bergen oder in Felsnischen oder unter Akazien.
Zuletzt hoffe ich, dass ich diese intensiven Tage noch lange in Erinnerung behalten werde. So kann ich ganz bewusst vergessen, was hinter mir liegt, und ausstrecken nach dem, was vor mir ist.

Juli`s Wüstenerfahrungen aus Leipzig / März 17

Schon einige Jahre hat mich die Wüste gerufen..
Begegnet bin ich in Dahab Menschen, die sich auch auf diese Wüsten Erfahrungen einlassen.
Drei Teilnehmer unserer kleinen individuellen Reisegruppe haben eine Safari sogar schon mal erlebt.
Sanfte Übergänge sind mir sehr wichtig, so war es himmlisch, in Dahab, in einem kleinen, familiären Hotel, direkt am Strand, die ersten drei Tage nzukommen, uns als Gruppe zu finden und am Strand die Unterwasserwelt staunend zu erkunden.
Mein Herz war offen, auch Naturerfahren bin ich, aber auf ein Kamel zu steigen, hatte meine Seele schon ein wenig beängstigt. Nun fuhren wir in die Wüste zum Startpunkt. Dort wurde ein Tag vorher schon unser komprimiertes Gepäck hingebracht. Es war für mich sehr beeindruckend, den Beduinen und Kamelen in ihren vertrauten Räumen zu begegnen. Als alles Gepäck auf den Kamelen verstaut war, stieg ich mit Hilfe auf das fast mannshohe, liegende Kamel. Dann hörte ich das Signal per Geräusch, dass das Kamel aufstehen soll. Ich hielt mich krampfhaft an den beiden Knäufen fest und tatsächlich, es ging mir deutlich durch den Bauch, erst weit nach hinten zu fallen und dann weit nach vorn. Von Mal zu Mal ging dieser Bewegungsmechanismus in mein Blut über und es war dann gelernt.
Ja, was habe ich von der Wüste mitgenommen? Die Weite der Landschaft und Größe der Berge, ständig wechselte das Panorama, sich 2000 Jahre zurückbeamen zu können. Besonders meine Seele berührend war das schweigende Reiten auf den so sensiblen und geduldigen Kamelen. Auch zu erleben, wie wir 9 Deutsche und 7 Beduinen aus völlig unterschiedlichen Kulturkreisen miteinander respekt- und liebevoll sein konnten. Zu erleben, dass die Beduinen auch auf einer für sie
wichtigen Ahnenreise waren, voller Herz und Klarheit. Stark konnte ich zu meinem tiefsten Selbst spüren und verstehen wer ich bin und was ich brauche. Dies trage ich tief in mir. Cornelia, unsere deutsche Wüstenführerin, ist sehr erfahren und geachtet bei den Beduinen.
Bei dieser Individualreise, musste nichts sein, alles konnte sein. Ich bin mit großem Dank erfüllt und durch die vielen Erlebnisse mit Cornelia, den Wüstenbewohnern und –besuchern verbunden.

Safari 2016/ 2017 Elke aus Merseburg

Weihnachten 2016, im Landeanflug sehe ich Sharm el Sheikh unter mir und wundere mich, wie die Menschen in so einem kargen Land leben können – Cornelia und ihre Freunde die Beduinen werden es mir zeigen.
Ich bin so gespannt, auf eine Woche Land und Leute in der Wüste Sinai.
Cornelia und Sliman nehmen mich freundlich in Empfang und zeigen mir mein Hotelzimmer. Ich stehe auf dem Balkon, – wow, der Golf von Aquaba und ich sehe sogar Saudi- Arabien.
In Dahab fühle ich mich sehr wohl, selbst als Frau alleine bummeln zu gehen, Null Probleme.
Ehe es in die Wüste geht nehme ich das Angebot von Cornelia an und mache einen Ausflug zum Kloster St.Catherine auf dem Mosesberg – Sonnenuntergang, überwältigend die Aussicht!
Diese überwältigenden Eindrücke gehen in der Wüste weiter. Ich habe mir die Wüste niemals so bunt und bizarr vorstellen können.
Auch unsere Gruppe -Menschen und Tiere – haben sich sehr gut zusammen gefunden.
Ich vergleiche diesen Weg mit meinem Pilgerweg durch Spanien und musste feststellen – dieser Weg durch die Wüste “spricht” noch viel deutlicher mit mir. Alles ‘kämpfen’ und ‘machen’ aus dem Alltag bleibt zurück und ich bin ganz im Jetzt mit meinem eigenen Ich und mit meinem eigenen Selbst. Eine wundervolle und manchmal auch schmerzhafte Erfahrung.
Cornelia, ich danke Dir dafür, in solchen Momenten für mich dagewesen zu sein.
Dank auch an unsere Freunde die Beduinen. Sie haben für uns gekocht und gebacken, haben unsere Sachen hinterher getragen und waren dabei sehr zurückhaltend und doch aufmerksam.
Es war für mich eine wertvolle Bereicherung mit ihnen unterwegs zu sein.
Was sagte unser Koch Ataiwi : Es ist so wichtig, dass wir zu ihnen kommen.
Ich habe es auch als Völkerverständigung gesehen, deshalb liebe Cornelia, ist Deine Arbeit in Dahab – Sinai so wichtig.
Für die Zukunft wünsche ich Dir viel Kraft, Freude und Erfolg.
Herzlichst Elke

Monika aus dem Harz / 60 J.

Jahreswechsel 2017/ 2017 in Dahab und in der Wüste
Nach Ägypten kommen und in die Wüste kommen – ist für mich – nach Hause kommen.
Zum zweiten Mal habe ich die Sinai Wüstentour mit Cornelia gemacht.
Zu meiner ganz besonderen Freude traf ich ,zwei mir schon bekannte Beduinen wieder und war auch wieder mit „meinem Kamel“ unterwegs.
Ganz schnell konnte ich meine stressigen Alltag außen vor lassen und mit meinem ganzen Sein die Wüste, die Menschen und meine ganze Umgebung intensiv wahrnehmen und erleben. Ich habe jeden Augenblick als wunderschön und einzigartig empfunden.
Es ist für mich wieder ganz erstaunlich gewesen diese Gemeinschaft mit den Beduinen zu erleben. Da gibt es kein „ Wir“ und „ Ihr“. Es ist bemerkenswert wie die Beduinen stets aufmerksam, hilfsbereit und ganz liebenswürdig für uns gesorgt und uns begleitet haben.
Auch die Menschen in Dahab, denen es wirtschaftlich wirklich nicht gut geht ,sind stets sehr freundlich und zu Späßen aufgelegt. Ich habe mich überall sehr wohl und absolut sicher gefühlt.
Cornelia hat die Reise gut organisiert und uns ebenfalls stets liebevoll umsorgt und versorgt. All das ist nicht immer einfach.
Auf dieser Reise konnte ich meinen 60. Geburtstag in der Wüste feiern. Es war total besonders und schön. Das Festessen abends am Feuer und die gemeinsam gesungenen Lieder werde ich nie vergessen.
Dir, Cornelia, danke ich sehr – ganz besonders für den „ Felsendom“.
Ich fühle mich den Menschen dort, dem Leben und der Landschaft sehr verbunden.
Der Abschied ist mir sehr schwer gefallen.
Und – Insha allah – war es nicht mein letzter Wüstenaufenthalt.

Dez.16 / Jan.17

“Wir sind Wiederholungstäter!
Zum Jahreswechsel 2012/13 waren wir schon einmal mit Cornelia in der Wüste. Die Schönheit und Vielfalt der Wüste, die Art dort unterwegs zu sein, der Umgang mit den Beduinen und die tiefe Ruhe und Entspannung, die wir dort empfunden haben, wirkte in uns so lange nach, daß wir diese Erfahrung, dieses Erlebnis einfach nocheinmal genießen wollten. Also haben wir uns zum Jahreswechsel 2016/17 wieder in Dahab eingefunden, haben wieder das Katharinenkloster und den Mosesberg besucht und sind wieder in die Wüste gegangen – diesmal für phantastische 8 Tage (und 7 Nächte mit niegesehenem Sternenhimmel). Und es war alles anders – meist nur in Nuancen und deshalb um so faszinierender. Wenn man es schnell schafft, seinen Alltagskram beiseite zu lassen, kann man erleben, wie einfach alles sein kann, wie wenig zum Wohlbefinden genügt, mit wieviel Ruhe und Gelassenheit man durchs Leben gehen kann. Diese Ruhe ist in der Wüste allgegenwärtig – in der Majestät der Landschaft, der Geschwindigkeit der Kamele/der Reise und der Lebensart, Aufmerksamkeit, Freundlichkeit der Beduinen…
Überhaupt die Beduinen…, die u.a. rund um die Uhr für unser bestes Wohl gesorgt haben… – nach der Rückkehr in das beschauliche Dahab muß man sich erst mal wieder daran gewöhnen, sich um sich selbst kümmern zu müssen. Kurz und gut – wir könnten noch viel schreiben und schwärmen.
Es war einfach wunderbar. Wir haben wieder unheimlich viel Kraft in der Wüste getankt, viele viele Eindrücke und Erlebnisse mitgebracht, die zum Überdenken der einen oder anderen Betrachtungsweise in unserem Leben anregen. Wir sind dankbar für die Begegnungen mit den Beduinen und nicht zuletzt danken wir Cornelia für die organisatorische Meisterleistung und die wunderbare Zeit unseres Zusammenseins.”
Connie & Krete (Ronald) , je 55 Jahre, Dreiskau-Muckern

Jahreswechsel 16-17

“Liebe Cornelia, vielen Dank für diese einzigartige, wirklich ganz besondere Reise in die Wüste.
Ich habe schon einige Abenteuerreisen gemacht, aber das war mehr!
Es war Erholung, Krafttanken, Abschalten, Entschleunigen, Bei-mir-selbst-sein und viele schöne Emotionen.
Sehr berührt haben mich die Beduinen, sowohl ihr Miteinander als auch wie sie uns umsorgt haben. Die Schönheit und Weite der Landschaft, die Ruhe, das Licht haben mich sehr beeindruckt. Ich habe mich so wohl gefühlt!
Ich denke täglich mit Freude zurück und komme auf jeden Fall wieder!
Ich danke dir für die tolle Organisation und wunderbare Begleitung.
Viele Grüße von Kirsten aus Dessau – Roßlau”

Klaus aus Halle 2015

“… nun bin ich schon beinahe drei Wochen wieder hier in der Heimat. Drei Wochen, die mich immer wieder gedanklich in den Sinai abschweifen lassen. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich die unterschiedlichen,
von Wind und Sonne energetisch aufgeladenen und geformten Landschaften dort. Ich sehe aber auch uns mit den Beduinen in Beziehung; sei es unterwegs, oder bei der Tee-oder Essenrunde am Lagerfeuer.
Mein Herz ist immer wieder aufs neue berührt. Manchmal laufen mir beim Tagebuchschreiben die Tränen. Immer wieder habe ich mir in Sehnsucht die Fotos angesehen. Nie vorher hat der “Wüsteneffekt” bei mir so lange hinterher angehalten, wie in diesem Jahr. Ich fühle mich entspannt, ruhiger und gelassener als vor der Reise.
Seit der letzten Reise stellt sich mir häufig die Frage, wo denn nun mein eigentliches zu Hause ist, wenn mein Herz so berührt ist, bei dem Gedanken SINAI. Ich könnte sofort wieder aufbrechen und in die Wüste gehen.”

Gudrun aus dem Erzgebirge 2015

“Es war ein völlig anderes Urlaubserlebnis – es war nichts oberflächliches, kein vorbeiziehen – es waren tiefe, emotionale, ergreifende für immer verwurzelnde Erlebnisse, Eindrücke, Erfahrungen. Für einen Teil unserer Freunde etwas unverständlich solch einen Urlaub als unvergesslich zu beschreiben.Wir sind in Gedanken noch sehr oft bei dir, einer tollen Organisatorin und Reisebegleiterin. Wir sagen nochmals ein großes Danke für die wundervolle Zeit, Einen großen Eindruck und Achtung haben bei uns die Beduinen hinterlassen – einfach wunderbare Menschen
8 Monate später : Für Dieter und mich war und ist es immer noch DIE REISE. Für unsere Urlaubsplanung 2016 steht fest – kein 5 Sterne Hotel! Kein All Inklusiv! Etwas ruhiges und anspruchloses, die Wüste hat uns geprägt!”

Aneka aus Wuppertal 2015

“… wir haben alles mitgenommen, was die Wüste bereit war uns zu schenken. Die Kälte und die Wärme, den Regen und den Wind, den feinen Sand und die steilen Klippen und vor allem die Erkenntnis nicht der Nabel der Welt zu sein, sich klein zu fühlen und gleichzeitig dankbar zu sein, für alles was einen widerfährt; vor allem das Gute. Aber auch das Schlechte gehört dazu; auch in einem selbst. Das war eine der vielen Einblicke in mich selbst. Und überrascht war ich, wie gut ich mich kenne. Denn in der Wüste wird Frau vollkommen auf sich selbst zurück geworfen. „Es ist so still, man kann sein eigenes Blut rauschen hören. Es ist beängstigend.“ Wie ein Teilnehmer treffend ausdrückte.
….nach einer Mittagsrast erklommen wir alle Sanddünnen, die sich weit nach oben gegen den Himmel türmten. Gerade als man eine erklommen hat, tauchte eine neue, noch höhere, auf. Als wir schließlich ganz oben am Gipfel standen und unsere Karawane (die Kamele konnten nicht mit hoch) als vereinzelte kleine schwarze Punkte mit Beinen wahrnahmen, war so ein großartiger Anblick. Da war die Anstrengung sofort vergessen, und ich wage zu bezweifeln, ob ich die Schönheit und Tragweite dieses Augenblicks wirklich zu schätzen wusste. Im Nachhinein kommt er mir größer vor, als ich dort gefühlt habe. Vor allem, wenn ich die Fotos nochmal angucke. Es war ein Ort zum verweilen. Es ging nicht darum von oben auf etwas hinabzublicken, sondern die Schönheit der Wüste im Panorama zu bewundern, ihre Größe und die Bedeutungslosigkeit der eigenen kleinen Existenz zu sehen vor dieser 40 Millionen Jahre alten Landschaft….
… genauso wie die Entfernungen irgendwann an Bedeutung verloren, verlor auch die Zeit an Bedeutung. Zum Sonnenaufgang war man wach, und als die Sonne unterging, war man müde. Keiner fragte nach der Zeit. Alles richtete sich nach der lebensspendenden Sonne.
… und der Himmel nachts, es war wie auf den Bildern der ESA die man online bestellen kann. Die Milchstraße war als ein weißlicher Streifen am Himmel zu sehen, plus hunderte von kleinen und großen Sternen; zählen undenkbar – fürs Staunen die besten Vorraussetzungen.”

Evelyn, 74-jährig, aus Lindau, Ostern 16

Als reisefreudige ‘ältere Dame’ habe ich schon viele schöne Orte dieser Welt gesehen. Aber diese abwechslungsreiche, grandiose Landschaft ist atemberaubend. In der langsamen Stille von einem rhythmisch schwankenden hohen Kamel herunter genossen, ein noch viel tieferes Seelenerlebnis, das dankbar macht.
Von Cornelia perfekt organisiert und von Herzlichkeit ausstrahlenden Beduinen rundum verwöhnt war diese Wüsten-Kamel-Tour ein tief eindrucksvolles Erlebnis, das die Sehnsucht nach Wiederholung weckt! Köstliches, abwechslungsreiches Essen, mit einfachen Mitteln liebevoll zubereitet, übertraf meilenweit meine Erwartungen. Wir kletterten über Bergpässe, die mit weitem Blick überraschten und auch in engen, steilen Schluchten rauf und runter, z.T. mit Seilen gesichert. Alles in allem ein unvergessliches, rundum gelungenes Abenteuer …

Julia, 29 Jahre jung aus Hamburg, Ostern 16

Die Reise hat nicht nur meine Erwartungen erfüllt, sondern tatsächlich übertroffen. Ich hätte nie mit der Vielfalt gerechnet, die uns in dieser kurzen Zeit begegnet ist. Die Abwechslungsvielfalt jeden einzelnen Tages war für mich ein Erlebnis. Kein Tag glich dem anderen. Jeden Tag eine andere Landschaft, mal viel geritten, mal gelaufen und geklettert, auch jeder Abend hat sich unterschiedlich entwickelt in dem Beisammensein und den Gesprächen, Gesang oder Tanz. Das war einfach toll. Insbesondere beeindruckt hat mich auch die Gruppendynamik, wie aus den zu Anfang eher getrennten zwei Gruppen am Ende eine Art große Familie wurde…. Die Gruppendynamik so einer “Schicksalsgemeinschaft” hat mich seit unserer Reise so fasziniert, dass ich jetzt des Öfteren mit mir unbekannten Personen eine Gruppenreise antreten werde. Des Weiteren nehme ich noch mit, mir immer wieder bewusst zu machen im Hier und Jetzt zu leben und sich nicht zu viel in Gedanken über Vergangenes und Künftiges zu verlieren. Und wieder mehr zu lächeln und einen liebevollen und rücksichtsvollen Umgang mit Familien und Freunden zu praktizieren. Es war so schön zu sehen wie die Beduinen miteinander und auch uns umgegangen sind und das möchte ich auch tun.

Volker und Marion aus Hamburg, 2016

Es war ein Traum von uns, in die Wüste zu fahren. Und der Traum ist wahr geworden. Und es war traumhaft.
Wir waren 2 1/2 Wochen auf der Sinai-Halbinsel.
Betreuung von zu Hause in der Unterstützung bei der Vorbereitung bis zum Abflug durch Cornelia geben wir auf der Skala bis 10 eine glatte 10.
D.h. Taxifahrten klappten, Hotel einfach und sauber, Frühstück gut, dass die Reisegruppe sich vorher kennenlernen konnte, prima, und auch nach der Wüste „Auslaufzeit“ zu haben, um das Erlebte in der Wüste am Roten Meer nachklingen, ausklingen zu lassen, einfach Klasse.
Ja und die Wüste: draußen schlafen, auf den Kamel reiten, über Pässe wandern, Sanddünen, viele bunte Felsen, sternenklarer Himmel, Ruhe, von Cornelia prima geführte Gruppe, sehr aufmerksame und gut kochende Beduinen, in Canyon klettern…, tolles Wetter: Also, wir waren rundum zufrieden!!
Und zu Hause merkten wir: Wir haben Kraft getankt und sind innerlich ruhiger und entspannter,
DANKE

Sybille aus Basel, ( 47 J.), Ostern 16

Ich bin eher ein Mensch der Taten wie der Worte.
Wenn ich meine Veränderung seit der Wüstensafari beschreibe, dann vielleicht so: ich bin noch sensibler und durchlässiger geworden für alle Sinneseindrücke: kinesthetisch, auditiv, visuell, geschmacklich, …
einfach ein tiefes Eintauchen in mich selbst unterstützt durch die Erfahrung einer Kamel- und Wander – Reise in der Wüste…

Ostern 14

Danke, liebe Cornelia, für ein Erlebnis unbeschreiblicher Art. Die Wüste hat mich angezogen, ohne dass ich Vorstellungen hatte, was mich tatsächlich erwartet… und dies war gut so, denn in meiner Phantasie hätte ich mir die Reise und die Wüste niemals so abwechslungsreich und vielseitig vorgestellt. Ich liebe die Natur und die Wüste hat mich mit ihrer besonderen Art berührt, entspannt und inspiriert. Ich habe mich in dieser GROßartigen Natur geborgen gefühlt und von den Beduinen und Dir um- und versorgt. Ich habe es geliebt, mich mit den anderen Teilnehmern auszutauschen, gemeinsam mit den Beduinen kleine Einblicke in eine andere Kultur zu erhaschen und habe es genossen, viel Zeit mit mir allein zu genießen.
Ich fühlte mich der Bibel (obwohl ich nicht bibelfest bin) so nah und konnte mich als ein wichtigen Bestandteil dieser Welt, eines größeren Ganzen erfahren.
Um das Erlebte wirklich auszudrücken fehlen mir die Worte und selbst wenn ich es etwas treffender formulieren könnte, so würde es ein anderer nicht nachvollziehen können, denn ich glaube jeder erlebt die Safari durch die Wüste auf seine eigene besondere Art und genau so wie er oder sie es gerade für das eigene Leben braucht, um wachsen zu können. Ich trage diese Reise in meinem Herzen und fühle mich gesegnet, diese besonderen Erfahrungen (mit DIR) gemacht zu haben.
Von Herzen alles Liebe für Dich und jeden, der diese wunderbare Reise antritt. Ina aus Halle (44 Jahre)

Ostern 14
“Wo sind die Kamele?!? ” …. Mit diesem ersten Gedanken, bin ich noch Tage danach Morgens aufgewacht, als ich bereits wieder zu Hause in Deutschland war …. :)
Diese Reise habe ich mit meiner 19 jährigem Tochter gemacht, die sich eigentlich max. 5 Tage Städtetrip nach London mit mir über Ostern vorgestellt hat…. Und im Vorfeld Panik hatte, den Kontakt zu ihren Freunden mangels Telefon- und Facebook- Kontakte zu verliehen… Ich habe mir einen Urlaub gewünscht, in dem ich aktiv bin, Abenteuer erlebe, Neues kennen lerne und mich erhole. … Dieser Osterurlaub war einer meiner schönsten u intensivsten Urlaube überhaupt! Wir waren 3 Tage zuvor in Dahab um anzukommen, bevor es in die Wüste ging. Cornelia hat uns willkommen geheißen und unsere Mitreisenden haben wir kennen gelernt in dieser Zeit. Wir hatten viele Fragen gestellt! …welches Gepäck ist notwenig für die Safari, welche Schuhe, wie ist das mit dem schlafen, wie ist das mit dem auf Toilette gehen, wie ist das mit den Beduinen, den Kamelen…was gibts die Zeit zu essen…? … Und… Es kommt wie es kommt…und wie man bereit ist, sich einzulassen auf diese Zeit. Es gab Nähe, aber auch genug Freiraum um all das wirken zu lassen was um uns zu erleben war :) . … Das erste Sitzen auf dem Kamel war so aufregend, mein Herz schlug sehr, …es sind halt große unbekannteTiere! …und beim aufstehen oder absitzen musste ich erst echt “an meiner B- Gesichtsnote arbeiten” …aber schon bald gehörte das dazu, wie beim Autofahren: Tür auf, hinsetzen, Gang rein, Kupplung treten…los. …. Nur, dass da einer der Beduinen führte, das Gepäck rechts u links unter meinen Beinen festgezurrt war und ich keine Pflicht hatte mir Gedanken zu machen, über wohin geht’s und was muss ich dabei beachten. Ich habe bequem gesessen auf Decken und Kissen, hoch oben auf diesem schönen Kamel, habe die weite Wüstenlandschaft genossen und die Sonne, die so viele warme Farben gespiegelt hat. Wir sind auf Sanddünen hinauf gelaufen, über Steine geklettert und haben immer wieder über die Schönheit der Natur gestaunt die uns überraschte. Abends einen Schlafplatz, den für mich perfekten Platz unter freiem Sternenhimmel in der Nähe der Gruppe selbst zu finden, so dass ich mich wohl fühle, war meine einzige Aufgabe. Die Beduinen haben sich um das Essen und um unser Wohlbefinden gekümmert. Ich fühl mich unendlich dankbar für diese Freiheit mich einfach “an den gedeckten Tisch ” setzten zu können….wir haben natürlich im Schneidersitz am Feuer gesessen und Tee getrunken oder gegessen. Es gab übrigens immer, frisch gebackenes Fladenbrot – schon beim aufwachen duftete es von der Feuerstelle herüber nach Brot, dann mittags und auch abends…immer ganz frisch. Die Wüsten routinierten Beduinen – egal ob 19 oder 73 Jahre alt – lieben ihre Kamele, und doch ist für sie so eine Reise mit uns genauso erstmal wieder ein Kennenlernen von etwas Neuem. …. und das Schöne…es passiert völlig wertfrei :) … Jeder kann u darf in seinem Rhythmus diese Woche erleben.
Die Woche, die manchmal wie eine Bilderbuchreise durch die Bibel anmutete, anderseits ein Abenteuer war, hat in mir den Wusch geweckt wieder zu kommen. Ich danke Cornelia für ihre Liebe zum Sinai und zu den Beduinen, für die gute Organisation aller Tage und Nächte, so dass es eine sichere, erholsame und erlebnisreiche Reisezeit wurde.
( …meine Teenie-Tochter, hat zum Abschluss übrigens auch tief beeindruckt gesagt, dass es für sie nie langweilig war, sie jeden Moment genossen hat…und gelegentlich gab es, “hamdu el a la – Gott sei Dank”, übrigens auch Handyfunkempfang um Fotos zu posten…. ;-) )

“schukran und Ma sa lama”- “Danke und auf Wiedersehen”

Rainer aus Remscheid Februar 14
Auch ich hatte an einem Punkt im Vorfeld der Reise Sicherheitsbedenken gehabt. Nicht so sehr wegen etwaiger Unruhen in Kairo, sondern mehr wegen der Lage im Norden der Sinai Halbinsel und des Anschlags in Taba, aber ein Blick auf die Landkarte hat diese Bedenken zerstreut, denn Dahab liegt viele Kilometer von Taba und dem Gaza Streifen entfernt.
Es waren 7 sehr relaxte Tage auf dem Rücken der Kamele und es war im besten Sinne ein Urlaub, in dem man vollständig abschalten konnte. Das Reiten durch die traumhaft schöne Canyon-Landschaft der Sinai war einerseits so interessant, dass es niemals langweilig wurde, andererseits so entspannt, dass man nicht im leichten Schaukelgang der Tiere alles Andere hinter sich lassen konnte.
Ich habe es nicht bereut, dass ich mich auch nicht von sicher wohlmeinenden Warnungen meiner Freunde habe verunsichern zu lassen, denn von Unruhen war überhaupt nichts wahrzunehmen und auch militärisch schien die Lage völlig unter Kontrolle zu sein. Keine Konvois nach Dahab und zurück nach Sharm El Sheikh und die Militärposten entlang der Route waren auch in keiner Weise angespannt, sondern sehr relaxed.
In Dahab selbst waren die Auswirkungen der jüngsten Ereignisse nur anhand der fehlenden Touristen aus Westeuropa zu spüren und in den Restaurants habe ich kein einziges Mal nach den eintretenden Gästen geschaut, wie ich das vor einigen Jahren in Jerusalem und Tel Aviv gelernt habe: es war klar, dass hier Alles völlig friedlich und entspannt war.
In der Wüste selbst galt das noch viel mehr: eine Reise in einer Kleingruppe abseits der befahrenen Straßen. Es war sofort klar, dass dort draußen in der Einsamkeit der Wüste keine Gefahr lauerte und auch hier habe ich zu keinem Zeitpunkt mehr Bedenken wegen einer fehlenden Sicherheit gehabt.
So habe ich die Reise in vollen Zügen genossen und würde sie nicht nur bedenkenlos jedem empfehlen, der Freude an einer wunderschönen Landschaft, dem Erlebnis des Reitens und der Gastfreundschaft der Beduinen und dem Schlafen unter dem traumhaften Sternenhimmel der Wüste hat, sondern ich würde mich am liebsten sofort wieder in die Wüste aufmachen…

Januar 2013, Ines aus Thüringen
Liebe Cornelia, ich habe gewußt das die Reise mit dir außergwöhnlich wird, doch das es mich dann so packt, darauf war ich nicht vorbereitet. Es ist, so glaube ich die Einfachheit des Seins, was mir in der Wüste widerfahren ist und das mir hier in meinem Alltag so schwer fällt zu finden. Alle Probleme oder artverwandte Gedanken sind in der Wüste von mir gegangen, auch ohne Anstrengung oder Aufforderung, die Ablenkung ist so wunderschön anzusehen, das kein Platz für Probleme ist. Ich konnte mich nur wundern wie einfach und wunderschön diese Welt ist. Einen großen und noch größeren Anteil haben daran die Beduinen. Sie haben uns nicht bedient, sie haben mit uns gelebt und da sie vieles wußten wie es geht, taten sie es einfach. Ich danke dir und den Beduinen das ich das alles erleben durfte.

Februar 2012, Teilnehmerkommentar von Angela aus Halle:
7 Tage und 6 Nächte in der Wüste sind definitiv eine Erfahrung die verändert.
Die ganze Zeit draußen, auf den Kamelrücken die Seele baumeln lassen, wie ein Schwamm die Vielfältigkeit der Sinaiwüste aufsaugen, jeder Tag brachte andere Bilder.
Sandwüste/Steinwüste/Canyons/Oasen, sowas von abwechslungsreich.
Millionen Sterne gucken, die Unendlichkeit des Alls in sich fallen lassen, nach 4 Tagen finden, dass Steine weich sind. Wie einfach Leben sein kann und so schön.
Behütet durch Cornelia und unserer Beduinen, ganz liebe Männer, die voller Hingabe Feuer machten, Tee kochten, das Essen zubereiteten, Fladenbrot/Aschebrot buken, uns durch Canyons und über Berge führten, Witze machten, Geschichten erzählten, Instrumente spielten, Lieder sangen und in einer Tour miteinander redeten.
Es stimmte einfach alles.
 
Dank noch mal an Dich Cornelia, dass durch Dich diese tolle Reise, eine Reise fürs Leben, möglich wurde.
Es geht mir immer besser, wenn ich an unsere Wüstenfeenzeit denke.
 
Eine Umarmung
Angela

Kommentar von Anja W.:
»… ob für Individualisten, Abenteurer oder für Leute, die einen besonderen Urlaub erleben möchten, … die Reise wird für jeden unvergesslich werden …«
»… wer die magische Stille und den grandiosen Sternenhimmel in der Wüste erleben möchte, hier gibt es die Gelegenheit dazu…«
»… schon das Erlebnis, wie die Beduinen das Essen für uns zubereiteten, war etwas Besonderes und es war immer lecker…«

Kommentar von Maria und Johannes H. aus Grimma:
Cornelia hat uns mit ihren Verbindungen zu den Beduinen einen Einblick in deren Leben und ihre Umwelt vermittelt, den kaum ein Reisebüro für noch so viel Geld vermitteln könnte. Wir fühlten uns gut und sicher, die Herzlichkeit der Menschen hat uns bewegt. Es war eine Zeit Neues und Unbekanntes zu sehen, über Vergangenes nachzudenken und Zukünftiges zu bedenken. Trotz physischer Anstrengungen auch eine Zeit der Erholung. Wir durften Regen in der Wüste erleben und in Folge dessen auch Grünen und Blühen bewundern.
Einen herzlichen Dank!

Kommentar von Tanja und Gerd:
»6 Kamele, 5 Touristen, 4 Beduinen und eine Woche Stille, Sonne, Sand. Es war ein ganz wunderbarer Jahreswechsel an einem wirklich besonderen Ort. Cornelia und unser Karawanenführer Selmi haben eine tolle Route ausgearbeitet. Die Gruppe war angenehm, nicht zu nah und doch verbunden. Rundum empfehlenswert!«

Kommentar von Christian R.:
»… intensive Erfahrungen in der Wüste, die sich für mich schwer beschreiben lassen …,
… bei gut zusammen gestellter Route, vertrauenswürdigen und gastfreundlichen Beduinenführern …,
…. hilfreiche Tipps auch für die Zeit vor bzw. nach der Kamelsafari von Cornelia.«

Teilnehmer

Kommentar von Elke:
Mir fällt es schwer die Eindrücke in Worte zu fassen: Ruhe schenkend, inneres Glück, Gelassenheit, im Hier und Jetzt, meine Gedanken sind nicht nach Hause abgeschweift bzw. haben nur meine Umgebung aufgenommen, natürlich auch sehr interessant und spannend, obwohl nicht aufregend. Der Kontakt zu den Beduinen war sehr schön und angenehm; Vertrauen, Sympathie und Herzlichkeit sind im Laufe der Reise beidseitig gewachsen.
Bei unserem Treffen in Leipzig, als Karin und ich da waren, sagte Cornelia »es wird sich alles finden« und sie hatte recht,… man sollte es einfach auf sich zu kommen lassen.

Kommentar der 70-jährigen Barbara:
Also erstens hatte Cornelia alles sehr gut organisiert, sich per mail oder sms und telefonisch gekümmert, dass Dinge auch klappen. Auch die Auswahl der Beduinen war gut, die Männer kümmerten sich, waren sehr freundlich und aufmerksam. Die  Küche war prima. Die Routenwahl war abwechslungsreich, z.B. die  Schlucht war schon etwas Besonderes, auch die Düne wird mir in Erinnerung bleiben.
Kurzum, eine empfehlenswerte Reise. Zur Nachahmung jederzeit.

Reisebericht von Dorothee und Matthias:
Von schnarchenden Kamelen im 1000-Sterne-Hotel
Ein ganz persönliches Dankeschön

Donner grollendes Gewitter lässt unsere erste Nacht in der Wüste zu einem mystischen, fast unwirklichen Erlebnis werden. Über uns sich vereinigende Blitze beleuchten die wie Steine im Sand ruhenden Kamele. Wir alle hatten »heiße Wüste« erwartet, jetzt lehnen wir an eine regengeschützte Felswand geschmiegt, trinken gemeinsam einen Grappa gegen die Kälte Etwa 21 Uhr, was zukünftig wie selbstverständlich unsere übliche Schlafenszeit wird, lagern wir uns unter einen tieferen Felsvorsprung zur Nacht…
Morgens empfangen uns warmherzige braune Beduinenaugen und zaubern fürsorglich einen heißen Tee und ein leckeres Frühstück auf den Teppich. Die Welt ist HIER und JETZT. Wunderbar ursprünglich, archaisch und ein bisschen abenteuerschwanger. Auf den gemächlich schwankenden Kamelen ziehen wir den nächsten sechs Tagen und Nächten entgegen. Jeder Tag bringt mir tiefere Ruhe, Losgelassenheit und inneren Frieden.
Nächte unter freiem Himmel, »Zucker mit Tee«, köstliche und immer frisch zubereitete Speisen aus Gemüse, Hühnchen und Reis; grandiose, ständig wechselnde Landschaften, gutgelaunte liebevolle Sorge unserer Reiseführerin und der Beduinen. All das nehmen wir in unseren Herzen mit nach Hause. Vor allem aber eine innere Gelassenheit, die es zu bewahren lohnt.
Tatsächlich unerwartet geschieht es: Schon nach wenigen Tagen daheim sehne ich mich zurück. Aber ich weiß ja, man sehnt sich nicht nach Plätzen sondern nach den guten Gefühlen, die einen da umfingen… Ein guter Ansatz für die Zukunft…
Von Herzen Dankeschön dafür!

Reisebericht von Steffi und Henry:
Unsere Reise in die Wüste Sinai’s fand vom 20.04 bis zum 26.04.2011 statt. Trotz mehrerer Interessenten waren, wahrscheinlich durch die politischen Wirren im Februar, dann doch nur drei Wüstenstürmer in Dahab eingetroffen, wir (Henry und Steffi) und unsere schon weitgereiste Barbara.
Wir hatten uns ein paar Tage zuvor schon in einem kleinen Hotel eingemietet und uns mit dem exotischen Treiben in der gemütlichen Stadt und den herrlichen Korallenriffen angefreundet. Die braun-graue Bergwelt der Wüste war immer in der Ferne zu sehen, sah aber nicht sehr einladend aus. Wir fragten wir uns, ob es wirklich klug war, unseren idyllischen und grünen Badeort gegen diese Steinhaufen einzutauschen. Die Wüste mag ja den Menschen prägen, aber wollten wir das auch?
Am Mittwoch vor Ostern trafen wir uns dann mit Cornelia, unseren Beduinen-Begleitern und ihren Kamelen. Sie hatten uns schon ein Frühstück bereitet und die Tiere gesattelt. Nach dem Essen setzte sich unsere kleine Gruppe in Bewegung und die Überraschung war groß. Die Kamele schaukelten uns sanft durch eine fantastische Landschaft mit Felsen und Sand. Die Wüste schimmerte in allen erdenklichen Farben, überall gab es etwas zu entdecken, kleine Reptilien, Vögel und sogar blühende Pflanzen. Einige Felsen ähnelten Plastiken und wilden Monumenten.
Die Beduinen kümmerten sich die ganze Zeit über behutsam um unser Wohl. Am Abend suchten sie herrliche Rastplätze aus, an denen wir friedlich die Sternschnuppen zählend einschlummerten.
Ab und zu hieß es auch mal absteigen und wandern, denn die weichen Kamelfüße sind für steile und steinige Strecken nicht gut geeignet. Trotzdem haben wir uns alle in diese herrlichen Tiere mit den freundlichen Gesicht und den langen Wimpern total verliebt.
Als die Reise vorbei war, kam sie unserer kleinen Gruppe viel zu kurz vor. Wir hatten großen Spaß miteinander und der Abschied fiel schwer. Die Wüste hatte uns tatsächlich verändert. Ganz langsam und leise hatte sie uns wieder eingelotet und uns Kraft für den verrückten Alltag zu Hause gegeben. Vielleicht lag es aber auch an Cornelia, die uns die Wunder und den eigenen Rhythmus dieses Landes ganz nahe brachte.
Henry und Steffi aus Naunhof

Kommentar von Karin aus Bamberg:
Obwohl ich nun schon eine Zeit zurück bin, bin ich trotzdem immer noch dort – wenn ich die Augen schließe, wenn ich an meinem Anorak vorbeilaufe, der obwohl gewaschen immer noch den Lagerfeuergeruch lebendig werden lässt und damit natürlich Bilder ins Gedächtnis zurück ruft. Bilder von Menschen, die im Hier und Jetzt auf Decken und Polstern auf dem Boden sitzen, Tee trinken (waren es jetzt heute 5 oder doch nur drei handvoll Zucker?) und abwarten, bis die unaufdringlich für sie sorgenden Beduinen mit ihren selbstverständlichen Handgriffen ihnen das nächste Mahl gezaubert haben. Und jedes Mahl wurde zum Erlebnis, nicht nur durch die Umgebung, die jedesmal anders, jedesmal aufs Neue verzaubernd und bezaubernd war, sondern auch durch die geschmackliche Vielfalt und Abwechslung. Und nicht zuletzt durch die von uns allen bewunderte Kunstfertigkeit der Beduinen beim Brot fertigen und backen.
Menschen saßen hier in aller Ruhe und warteten ab, die im »wirklichen« Leben sicher alle nicht so viel Ruhe erleben oder sich hingeben dürfen, hier aber diese Ruhe entspannt genießen – so ging es jedenfalls mir und ich hatte den Eindruck auch allen anderen aus der Gruppe.
Endlich durfte ich Reisen in dem Tempo erleben, dass auch meine Seele mitkam. Ich konnte wirklich meine Umgebung erleben und in mich aufnehmen, so ganz und gar, dass ich tatsächlich die Sorgen um alles, was Familie und Beruf betraf, hinter mir lassen konnte. Es kamen Gedanken, aber die waren geprägt von liebevollem Hingewendetsein auf das Wesentliche, der Blick nach vorne gerichtet auf ein gedeihliches Weitergehen.
Eine Woche, die so gut vorbereitet und durchgeführt, große Gelassenheit und Dankbarkeit mitgab.
Erinnerungen bleiben an eine Milchstraße, die sich wie eine silberne Spange über den nächtlichen Samthimmel zog, an Steine von einer Farbigkeit und einem Formenreichtum, dass man nur stumm werden konnte vor dieser Schönheit.
Gleichzeitig damit verbunden die Erfahrung, dass man Dinge und Ereignisse heran kommen lassen kann und das Beste daraus machen – unsere Beduinen und auch Cornelia haben das mit großer Gelassenheit und Professionalität so gehandhabt und wir sind alle bestens damit gefahren.
Nicht auszudenken, was ein Reisebüro oder Großveranstalter aus so einer Reise machen könnte!
Danke Cornelia, danke Selmi & Selmi, Madan, Sabri, Hamid und Aziz für dieses beeindruckende und unvergessliche Erlebnis.

Martina aus Lüneburg, Jahreswechsel 2011/2012:
Wir haben den Jahreswechsel 2011/2012 in der Wüste verbracht, ich kann mich nicht erinnern, jemals einen schöneren erlebt zu haben. Die Wüste hat mich bewegt. Ein unglaubliches Naturerlebnis, die Begegnung mit einer aufregenden Kultur und ein Moment zur Besinnung auf das Wesentliche, fernab der Zivilisation.
Die Reise war von Cornelia toll organisiert worden, und wir wurden auch während der Zeit liebevoll von ihr betreut. Sie hat uns einen phantastischen Einblick in die Welt der Wüste und der Beduinen ermöglicht und uns diese Eindrücke auf wundervolle Art und Weise vermittelt. Es war einmalig und perfekt. Ein ganz, ganz herzliches Dankeschön an Cornelia und auch an die netten, gastfreundlichen Beduinen! Ich werde noch lange und oft daran denken und kann diese Reise nur jedem ans Herz legen.

Erika aus Halle, Februar 2012:
Fünf Frauen, fünf Beduinen und sechs Kamele. So ritten wir durch Sinais weite Wadis, wanderten in Flussläufen, umrahmt von steilen, oft bizarr geformten rötlichen Felswänden. Erst am Tag zwei erkannte ich, dass die Wüste auch viele Pflanzen aufweist, deren harte spitze Dornen den Kamelen eine willkommene Zwischenmahlzeit waren. Es war Frühling und sie blühten weiß und lila.
Wind und Wasser haben über die Jahrtausende Kunstwerke in die Felsen gefräst, die uns erstaunten. Wir liebten es gemächlich herum zu schweifen – es gab Zeit, obwohl unser ältester Beduine, der mit mir zusammen etwa 140 Jahre erreichte, gerne mal »yalla-yalla« rief, was so viel wie »Los-los!« bedeutet.
Wir wurden von »unseren« Beduinen umsichtig und rücksichtsvoll umsorgt Im Nu war ein Lager im Windschatten auf- und wenn der Wind drehte, nochmal umgebaut. Einer machte Feuer mit Brennholz, das erst kurz vorher in schwindelnder Höhe von einem toten Baum abgesägt wurde. Unser »Koch« machte sich sofort daran, uns leckere Gemüse- und Fleischmischungen zu bereiten, die wir mit den frisch gebackenen Fladen aufzunehmen lernten. Die Männer arbeiteten ruhig, unterhielten sich und uns gerne und waren voller Humor. Es gab einiges zu lachen, z.B. als es meinem ersten Kamelabstieg noch sehr an Eleganz mangelte. Unsere hygienischen Bedürfnisse passten wir umgehend an örtliche Gegebenheiten an: Felsen und Büsche gab´s überall und Waschen reduzierten wir auf Katzenwäsche.
Am eindrücklichsten war die wunderbare Ruhe und Stille, die glasklare Luft – die ich besonders am frühen Morgen so noch nie erlebt habe – und die abertausend Sterne am dunklen Himmel, die über unseren Schlaf wachten.
Die Reise war intensiv – seit Wochen laufe ich wie im Traum durch mein hiesiges Leben.
Besonderer Dank gilt Dir, liebe Cornelia, die Du uns unerschrocken und kompetent diese einmalige Erfahrung ermöglicht hast.
Der kleine Oasen Ort Dahab war eine sonnige Einstimmung  auf unsere  Wüstentour. Warm war es dort nach der Eiseskälte in Deutschland und orientalisch bunt.
Nach zwei Tagen am  Meer die erste hautnahe Begegnung mit der Wüste, das erste Treffen mit den Beduinen und den ziemlich  hohen, oft merkwürdig brüllenden Kamelen. Das wirkte auf mich schon etwas befremdlich und abenteuerlich.
Faszinierend schnell wechselte das Landschaftsbild  abseits der Autostraßen in die unterschiedlichsten  Formationen. Bunte Felsen in den unterschiedlichsten Ockertönen, wilde wie Geröllhalden anmutende Berge, Sanddünen, liebliche kleine Täler, weitläufige Wadis, Palmenhaine und ab und an auch mal ein Brunnen oder eine Quelle.
Beduinen sind wunderbare Gastgeber in »ihrer«  Wüste. Am Anfang zurückhaltend und sehr umsichtig, wurde die Atmosphäre locker, entspannt und oft humorvoll. Wir zogen als frohsinnige beduinisch-deutsche Kamelkarawane  auf den willigen, genügsamen Dromedaren oder auch zu Fuß durch die vielfältige Landschaft des  Sinai.
Mit Leidenschaft und Liebe zur Wüste und zu ihrem Wandervolk organisierte Cornelia diese Reise. Nach ganz kurzer Zeit hatten wir das Gefühl einen Einblick in die vorerst so fremde Lebenskultur zu erhalten und absolut zu vertrauen.
Was bleibt ist die zeitlose Erinnerung an diese sonnenüberflutete buntgelbe Wüstenwelt, neue Sichtweisen, mehr Gelassenheit  und das ist für mich ziemlich viel.

Eine ältere Mitreisende schrieb viele Wochen nach der Reise:
Ach Cornelia – ich bin so angetörnt, – so dankbar, dass mir das so »zugefallen« ist und ich mich nicht habe abbringen lassen durch vielerlei Ängste.
Deine unerschrockene »einfache« Art des Reisens, Deine Erfahrung und gute Bekanntschaft mit den Menschen dort, sie sind in meinen Augen der Schlüssel zum Gelingen. Dass Du uns, mir eine solche Erfahrung ermöglicht hast, dafür danke ich Dir sehr.