Teilnehmermeinungen


November 2018, Petra, 50 Jahre aus dem Wendland

Nach aller Aufregung und den Bedenken, die sich in den letzten Tagen vor meiner Abreise eingestellt hatten, war es eine Wohltat mich auf den Weg zu machen. Das Ankommen war dank Cornelias Organisation entspannt. Unsere kleine Gruppe fand sich schnell in dem kleinen Hotel direkt am Meer. Wir verbrachten gemeinsam angenehme Tage in Dahab.
Dann endlich der Start in die Wüste. Meine Aufregung war riesengroß. Und vor uns öffnete sich eine weite Natur mit wechselnden Landschaften, farbintensiven und fantasievollen Gesteinen – wunderbaren berührenden Plätzen. Ich war erstaunt, was in der Wüste alles wächst und mein Kamel hat sich auch daran erfreut. Der gleichmäßige Gang des Kamels war so beruhigend und wurde mir mit jedem Tag vertrauter. Ein Regenguss am Morgen – die nasse Kleidung ward vergessen beim Anblick des entstehenden Regenbogens. Der Sternenhimmel und viele Sternschnuppen sowie ein prachtvoll leuchtender Mond waren unsere Begleiter in der Nacht.
Unsere Beduinen waren sehr aufmerksam und dennoch zurückhaltend. Sie gingen miteinander so respektvoll und wertschätzend um – und das mit Selbstverständlichkeit. Die Intuition, mit der sie den unterschiedlichen Situationen begegneten, war für mich sehr beeindruckend. Wir waren Gäste, wurden umsorgt, mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt und es war wohltuend.
Ich habe die Wüste als einen Ort erlebt, an dem ich einfach “ich sein durfte” und es war in Ordnung so. Unter den vielen Eindrücken kam es fast von selbst, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten. “Wichtig” und “wesentlich” haben eine neue Bedeutung bekommen. Die Wüste ist groß genug, um Dinge loszulassen, deren Zeit gekommen ist. Und ich habe Neues in und an mir entdeckt. Als wir an unserem letzten Abend am Feuer saßen wurde gesungen und gelacht.
Beim Abschied von diesem wunderbaren Ort kullerten mir die Tränen. Ich war traurig, dass diese Reise zu Ende ging. Gleichzeitig aber auch so dankbar, wunderbare Menschen kennen gelernt zu haben und mit ihnen diese Zeit und die Erlebnisse geteilt zu haben.
Ich danke meinen lieben Mitreisenden für die gemeinsame Zeit, für das Einlassen aufeinander, eure Hilfe und für eure Freundschaft. Wir waren ein tolles Team!
Ich danke unseren aufmerksamen Beduinen für die Fürsorge, das leckere Essen und die Erfahrung, wie respektvoll und wertvoll der Umgang miteinander im Einklang mit sich selbst sein kann!
Ich danke Cornelia von Herzen! Du hast diese Reise für mich möglich gemacht. Ich wünsche dir noch lange Erfüllung darin, deinen Reisenden die Wüste nahe zu bringen und ganz nahe bei sich zu sein.
Ich bin unendlich dankbar für diese Tage und für das, was sie mit mir gemacht haben. Die Wüste wirkt nach, zumindest anhaltend bei mir …

Gerti aus Coburg, 56 Jahre – Jahreswechsel 2018/2019

„Die Kamele kommen“!
Das war so ein magischer Moment, den ich immer in meinem Herzen tragen werde.
Auf einmal tauchten sie wie aus dem Nichts auf, erhaben und stolz mit ihren Begleitern, den Beduinen. Es war kalt um 7.00 Uhr in der Früh in der Wüste und sogleich machte ein Beduine für uns Feuer.
Auf dieser Reise hatte ich keine einzige Minute ein Gefühl des Unwohlseins oder der Langeweile. Wunderbare Erfahrungen waren für mich das Einlassen auf die Einfachheit, Reisen in einem Tempo, indem meine Seele mitkommt. Ich habe die Ruhe, die Stille und die Weite der Wüste erfahren dürfen.
Einfach mich spüren im Moment, genau das habe ich erlebt; die Sonne, das Licht, die Natur, die Wärme, die Kälte, den Wind.
Am Morgen bin ich sehr glücklich aufgewacht, habe die glasklare Luft eingeatmet, in den grandios blauen Himmel geschaut und die Kamele beobachtet, die geduldig ohne einen Laut von sich gebend einfach nur dagesessen sind. Nachts habe ich den Sternenhimmel genossen , die Sternschnuppen ….. die Milchstraße entdeckt. Ich habe mich die gesamte Reise getragen gefühlt und die Wüste als einladend erlebt, da die Kamele, die Beduinen und Cornelia mit uns waren.
Danke an Euch die mit waren, als einfühlsame, liebevolle , interessante Begleiter auf dieser phantastischen Reise.
Liebe Cornelia, vielen Dank für dein Gespür, dass du immer im richtigen Moment der Gruppe ruhige und meditative Zeiten ermöglicht hast und uns an unvorstellbar , fast unwirklich schöne Plätze geführt hast.
Die Reise in die Wüste Sinai ist mir und meinem Sohn zugefallen, genau in einer Lebensphase, indem es für uns zwei genau gepasst hat.

Reisebericht Sinai Wüstentour zum Jahreswechsel 2018/ 2019 von Christel 67-jährig aus Südthüringen

Als älteste und auch zierlichste Teilnehmerin in dieser Gruppe war ich mir vorher nicht so sicher, ob ich die Kamelsitzungen ohne Blessuren überstehen würde.
Im Freien hatte ich auch noch nie übernachtet und noch dazu unter diesen unbekannten Bedingungen.
Was ich im Gepäck mitgebracht hatte, war eine unbändige Neugier und Vorfreude auf das Unbekannte.
Meine Ängste waren vollkommen unbegründet. Das merkte ich bald.
Der Beduine, der mir zugeteilt war, hatte einen guten Blick für das Bepacken der Seitengepäcktaschen, so das ich nach anfänglichen Schwierigkeiten später immer gut ohne fremde Hilfe aufsteigen konnte und auch mehrere Stunden bequem auf dem Kamel sitzend, reiten konnte.
Nachdem dieser Knoten in meinem Gehirn gelöst war, konnte ich mich wunderbar auf das große unbekannte Abenteuer Wüste einlassen.
Für mich war es sehr wichtig zu spüren, dass alles bestens vorbereitet und organisiert war und das war es wirklich. Selbst das Wetter war optimal für die Jahreszeit.
Ich hatte Gelegenheit schon im Vorfeld die Organisation der tausend Dinge gemeinsam mit Cornelia miterleben zu dürfen und meine Achtung vor dem was Cornelia hier zu leisten hatte wuchs täglich. Die Vorbereitungsphasen, aber auch die Nachbereitung solch einer Tour erfordert enormes Wissen über Land und Leute sowie die Umtriebigkeit einer beseelten Land und Leute liebenden “Wüstenfrau” so wie ich Cornelia gerne bezeichne.
Sie organisierte gemeinsam mit den Beduinen die Tagesrouten, auch abhängig auch von den Befindlichkeiten der Teilnehmer und der Streckenbeschaffenheit und hatte uns und die Beduinen immer im “Blick” um gegebenenfalls eingreifen zu können.
Ich konnte unter dieser Führung und mit wirklich wertschätzenden Teilnehmern diese Tour mit allen Höhepunkten, mit tiefer Ruhe und doch viel Leichtigkeit in jeder Phase genießen und mich an den beeindruckenden Landschaften erfreuen….
Die Touren waren abwechslungsreich und mit vielen Überraschungen gespickt. Vom gemächlichen Reiten und Wandern bis zur Überquerung von Gebirgspässen und Klettern war alles dabei was mich begeisterte und und mir sportlichen Genuss brachte.
Dazu kam, dass uns die Beduinen ausgezeichnet kulinarisch versorgten. Wir konnten zuschauen mit welch einfachen Mitteln sie uns drei mal täglich bekochten. Es mangelte mir an Nichts. Diesen Komfort in dieser kraftvollen archaischen Natur hatte ich nicht erwartet.
Der Sternenhimmel war jede Nacht bezaubernd und die Schlafplätze im Sand oder auch mal etwas härter verstärkten meine tiefe Dankbarkeit über diese tiefe, mir bisher unbekannte Naturerfahrung.
Es gab wie überall auch bei uns eine ganz eigene Gruppendynamik mit vielen Emotionen bei uns Allen. Die Silvesternacht verbrachten wir an einem wunderschönen Ort gemeinsam singend am Lagerfeuer. Auch die Beduinen waren sehr berührt und auch sie sangen ihre Lieder. Es war der schönste Jahreswechsel für mich und auch der Nachhaltigste überhaupt, den ich und auch einige der Teilnehmer hier erleben durften.
Das Besondere dieses kosmischen Augenblicks war uns Allen anzusehen.
Für mich war diese Tour die beeindruckendste Reise überhaupt, die ich bisher gefühlt erleben durfte.
Die Bilder sprechen für sich und für mich gab es auch immer wieder wunderbare tiefgreifende Gespräche mit den Teilnehmern, so dass auf dieser Lebensreise mit Sicherheit nicht nur neue Bilder, sondern auch ganz andere Erkenntnisse geboren wurden.
Vielen Dank an Cornelia und Alle die dabei waren.

Ostern 19, Petra und Jürgen aus Borna

Petra
Es war einmalig und es ist kaum zu beschreiben. Die Wüste hat uns verzaubert. Es war schön zu erleben, wie die Beduinen miteinander und mit ihren Kamelen umgehen, uns immer wieder mit ihrem Essen verwöhnten und wie wir sie auf der Tour durch die Wüste näher kennen lernen durften. Es sind wunderbare Menschen.
Die Reise war für uns eine gute Erfahrung, abseits der zivilisierten Welt sich auf sich selbst zu besinnen,
die Natur aus einem anderem Blickwinkel zu erleben und dankbar zu sein, und trotz dem Reisen mit mehreren Menschen genug Zeit zu haben individuell die Natur und das Leben in der Wüste auf sich wirken zu lassen.
Danke liebe Cornelia! Du hast alles super organisiert, uns sehr viel gezeigt und als Gesprächspartner warst Du immer für uns da.

und Jürgen aus Borna
Wir sind Dir, den Beduinen, der Wüste und auch der Gruppe, die manchmal anstrengend war, sehr dankbar.
Ich habe in vielen Beziehungen sehr viel gelernt und ich glaube auch viel, was mein Leben und meine, unsere nicht ganz einfache Situation betrifft, verstanden.
Ich bin einfach froh wenn ich zurückdenke!

Ostern 18, Silvio aus Chemnitz

Es war eine wunderschöne Zeit mit Euch allen und wir haben diese auch wirklich genossen, Danke für ALLES.
Der Alltag hat uns zwar schon wieder, ABER es macht so richtig viel Spaß über gemeinsam erlebte Sandstürme ;-) , fatamorgana-gleiche Oasen, über wilde Männerwettkämpfe auf Wasserkanistern und orientalisches Theater am Lagerfeuer zu berichten,… mit all´seiner Romantik und stillen Poesie.
Nochmal die Herzenswärme der Beduinen aufkeimen zu lassen und somit den Alten Orient (wenigstens kurz) in den täglichen Ablauf hier mit einzubinden.
und ferner in den vielen kleinen tiefgehenden Ereignissen und Erlebnissen dieser 1000-und-1er-Nacht-Wüstendurchquerung zu schwelgen.
…diese sich selbst, ganz bunt und herrlich ausschmücken; um in orientalische Träumereinen zu verfallen – Ach jaaa….
Cornelia hatte wohl recht: Die Reise wirkt nach :)

März 2018, Elisabeth, 57 Jahre

Die Wüste vereint die Gegensätze und hat gleichzeitig unendlichen Raum für alles noch so Widersprüchliche. Himmel und Erde kommen zusammen wie sonst nirgendwo. Das hatte ich schon ein halbes Jahr vorher in der Sandwüste der Sahara entdeckt – dem ersten Ort auf der Welt, wo ich mich komplett zu Hause fühlte. Nun in der großartigen Landschaft der Sinai-Wüste kam überraschend eine neue Erfahrung dazu. Mit das Wichtigste war hier für mich die Begegnung mit den Beduinen – diese selbstverständliche Einfachheit zu erleben, wie sie miteinander in der Gemeinschaft und in der Verbindung zur Natur sind. Ich war tief berührt und inspiriert von ihrer Herzenswärme und gelebten Spiritualität – nicht als künstlicher Überbau sondern auf eine natürliche Weise integriert.
Ich bin hierher gekommen mit dem Anliegen, immer mehr die Qualität der Wüste in mir zu finden, diese Weite und Stille, den Sternenhimmel und die kraftvollen Felsen. Und ich kann spüren, wie sich etwas verändert hat, auch wenn sich nur teils Worte dafür finden. Ich bin gelassener, kann mich und andere und die Welt in ihrer Begrenztheit besser lassen, habe mehr Mitgefühl und Demut – ein kleiner Mensch voller Staunen angesichts einer Größe, die ich nicht fassen kann.
Danke, liebe Cornelia, dass Du mir die Möglichkeit gegeben hast, für mich und meine Bedürfnisse zu sorgen, mich auch zurückzuziehen, wenn ich es brauchte. Danke auch den anderen – es war eine wertvolle Erfahrung, ganz bei mir und doch Teil der Gruppe zu sein.
Mit Freude und Dankbarkeit erinnere ich mich an diese große Vielfalt: Erfahrungen von stillem Gebet und einfach Da-Sein, von Trauer und Abschied, von köstlichem Beduinen-Essen und von Begegnung mit Mensch und Tier, von Lachen, Singen und Tanzen am Feuer.

Winter 2017, Teresa 21 Jahre jung

… zum Thema Wüste könnte ich wohl einen halben Roman schreiben, wirklich es war das Beste was ich je in meinem Leben gemacht habe.
Noch nie habe ich mich so frei und befreit gefühlt wie in der Wüste. Ich kann das gar nicht in Worte fassen wie glücklich ich in diesem Urlaub war, jede Kleinigkeit war ein Geschenk. Und ich habe sogar wieder angefangen über Gott nachzudenken. Ich habe gesehen wie glücklich die Menschen sein können, auch wenn sie so gut wie nichts besitzen. Wenn mir jemand vor dem Urlaub gesagt hätte, das ich die Beduinen so in mein Herz schließen werde hätte ich sie ausgelacht und gesagt, dass wir ja nicht einmal dieselbe Sprache sprechen, also wie sollte ich einen ernsthaften, nicht nur oberflächlichen Bezug zu ihnen bekommen, … jetzt kann ich nur sagen, das ich sie niemals vergessen werde und mir wünsche sie alle eines Tages gesund und munter wieder zu sehen.
Es war ein Traum der Wirklichkeit war. Sollte ich mal wieder das Gefühl haben in meiner Welt an Terminen und Verpflichtungen zu ersticken, werde ich an die Weite der Wüste denken, … die hohen Berge, den Sand, die Sonne, den Sternenhimmel, den Mond,.. all das hat mir so unendlich viel Kraft gegeben.
Ich habe mich in die Wüste verliebt, und könnte noch so vieles sagen was ich wunderschön fand, nur dann nimmt es kein Ende.
Auf jeden Fall waren diese 7 Tage ein Abenteuer, das definitiv besser ist als jeder Freizeitpark oder dergleichen.
Also dann danke ich Dir für alles, wirklich alles, … es waren gefühlt viel mehr als insgesamt 2 Wochen, es hat alles verändert.

Winter 2017, Heike, 54 Jahre

Ich habe es genossen 24 Stunden am Tag in der Natur zu sein bei Sonne und Wärme und zugleich war es aufregend. Das Vertrauen in “mein” Kamel und seinen Beduinen ist Stück für Stück gewachsen und ich konnte das Reiten genießen und die Natur. Ich fand es wunderbar das frisch zubereitete Essen der Beduinen zusammen mit euch zu verspeisen. Als es mir schlecht ging warst du für mich da.
Meine Träumen wurde intensiver. Als meine Höhenangst plötzlich da war, war auch eine Hand für mich da. Ich habe mein Unbehagen geäußert und meine Bedenken haben sich aufgelöst.
Vielen Dank für die abenteuerliche Zeit und deine Fürsorge, immer wenn ich sie gebraucht habe.

Ostern April 17 / Hella Osnabrück / 61 J.

Cornelia sagte: “Die Wüste wirkt nach”. So ist es auch. In meinen Träumen bin ich nach einer Woche immer noch mit den Kamelen, den Beduinen und unserer Gruppe in der Wüste. Dann wache ich mit gutem Gefühl auf. Ich habe es sehr genossen, behütet Abenteuer erleben zu können. Bei Beginn der Reise sagte ich, als Reiterin von Pferden werde ich mehr zu Fuß gehen. Dann verliebte ich mich in “mein ” Kamel, seine Eigenarten, seine Bewegungen, seine Gangart und wollte kaum noch absteigen. Die stillen Ritte waren auch wunderbar. Es war sehr schön für mich mir meinen Raum nehmen zu können. Die schroffe Landschaft hat mich weicher werden lassen.
Dahab ist ein toller Ort zum Ankommen und Eintauchen in die Unterwasserwelt. Ich fühle mich erfüllt von dieser Reise und werde sie in meinem Herzen bewahren.
Danke Cornelia!

März 17 / Florian Mitte 30 aus Bayern

DANKE – DANKE – DANKE – DANKE
Im März 2017 durfte ich an dieser wundervollen Reise in die Wüste und zu mir selbst teilnehmen. Im Nachhinein möchte ich viermal „Danke“ sagen.
Mein erstes „Danke“ gilt Cornelia, die sich unaufdringlich aber stets um uns gesorgt hat. Ich wurde noch vor keiner Reise so optimal vorbereitet wie durch Cornelia. Schon beim Ankommen in Dahab hat man sich wie zuhause fühlen dürfen. Gleich am ersten Tag und immer wieder während der Reise habe ich in Cornelia eine verständnisvolle Gesprächspartnerin haben dürfen, die mir auch einige Tipps und gute Denkanstöße mit auf meinen Weg geben konnte.
Mein zweites „Danke“ gilt den Beduinen, die uns in den acht Tagen an ihrem einfachen aber intensiven Leben in der Wüste haben teilnehmen lassen. Um was machen wir uns nicht alles Sorgen? Wie wichtig nehmen wir uns selbst? In der Weite der Wüste wird das alles ganz klein und unwichtig. Man darf einfach nur sein, mit sich und dem Schöpfer in dieser großartigen und umwerfenden Natur. Im Rhythmus der Sonne leben – vom Aufstehen in der Dämmerung bis zum Schlafengehen nach Sonnenuntergang.
Mein drittes „Danke“ geht an die übrigen sieben Teilnehmer/innen, die mich aushalten mussten. Das Miteinander unserer Gruppe war geprägt von Teamgeist, Mitgefühl, Dankbarkeit und Hilfsbereitschaft. Auch gute Gespräche haben sich entwickelt und mich ganz persönlich weitergebracht.
Mein viertes „Danke“ geht an mich selbst. Dass ich die Reise gefunden/ausgewählt habe. Dass ich neben den geselligen Momenten in der Gruppe auch viele stille und leere Plätze für mich gefunden habe – sei es morgens/abends auf den Bergen oder in Felsnischen oder unter Akazien.
Zuletzt hoffe ich, dass ich diese intensiven Tage noch lange in Erinnerung behalten werde. So kann ich ganz bewusst vergessen, was hinter mir liegt, und ausstrecken nach dem, was vor mir ist.

Juli`s Wüstenerfahrungen aus Leipzig / März 17

Schon einige Jahre hat mich die Wüste gerufen..
Begegnet bin ich in Dahab Menschen, die sich auch auf diese Wüsten Erfahrungen einlassen.
Drei Teilnehmer unserer kleinen individuellen Reisegruppe haben eine Safari sogar schon mal erlebt.
Sanfte Übergänge sind mir sehr wichtig, so war es himmlisch, in Dahab, in einem kleinen, familiären Hotel, direkt am Strand, die ersten drei Tage nzukommen, uns als Gruppe zu finden und am Strand die Unterwasserwelt staunend zu erkunden.
Mein Herz war offen, auch Naturerfahren bin ich, aber auf ein Kamel zu steigen, hatte meine Seele schon ein wenig beängstigt. Nun fuhren wir in die Wüste zum Startpunkt. Dort wurde ein Tag vorher schon unser komprimiertes Gepäck hingebracht. Es war für mich sehr beeindruckend, den Beduinen und Kamelen in ihren vertrauten Räumen zu begegnen. Als alles Gepäck auf den Kamelen verstaut war, stieg ich mit Hilfe auf das fast mannshohe, liegende Kamel. Dann hörte ich das Signal per Geräusch, dass das Kamel aufstehen soll. Ich hielt mich krampfhaft an den beiden Knäufen fest und tatsächlich, es ging mir deutlich durch den Bauch, erst weit nach hinten zu fallen und dann weit nach vorn. Von Mal zu Mal ging dieser Bewegungsmechanismus in mein Blut über und es war dann gelernt.
Ja, was habe ich von der Wüste mitgenommen? Die Weite der Landschaft und Größe der Berge, ständig wechselte das Panorama, sich 2000 Jahre zurückbeamen zu können. Besonders meine Seele berührend war das schweigende Reiten auf den so sensiblen und geduldigen Kamelen. Auch zu erleben, wie wir 9 Deutsche und 7 Beduinen aus völlig unterschiedlichen Kulturkreisen miteinander respekt- und liebevoll sein konnten. Zu erleben, dass die Beduinen auch auf einer für sie
wichtigen Ahnenreise waren, voller Herz und Klarheit. Stark konnte ich zu meinem tiefsten Selbst spüren und verstehen wer ich bin und was ich brauche. Dies trage ich tief in mir. Cornelia, unsere deutsche Wüstenführerin, ist sehr erfahren und geachtet bei den Beduinen.
Bei dieser Individualreise, musste nichts sein, alles konnte sein. Ich bin mit großem Dank erfüllt und durch die vielen Erlebnisse mit Cornelia, den Wüstenbewohnern und –besuchern verbunden.

Safari 2016/ 2017 Elke aus Merseburg

Weihnachten 2016, im Landeanflug sehe ich Sharm el Sheikh unter mir und wundere mich, wie die Menschen in so einem kargen Land leben können – Cornelia und ihre Freunde die Beduinen werden es mir zeigen.
Ich bin so gespannt, auf eine Woche Land und Leute in der Wüste Sinai.
Cornelia und Sliman nehmen mich freundlich in Empfang und zeigen mir mein Hotelzimmer. Ich stehe auf dem Balkon, – wow, der Golf von Aquaba und ich sehe sogar Saudi- Arabien.
In Dahab fühle ich mich sehr wohl, selbst als Frau alleine bummeln zu gehen, Null Probleme.
Ehe es in die Wüste geht nehme ich das Angebot von Cornelia an und mache einen Ausflug zum Kloster St.Catherine auf dem Mosesberg – Sonnenuntergang, überwältigend die Aussicht!
Diese überwältigenden Eindrücke gehen in der Wüste weiter. Ich habe mir die Wüste niemals so bunt und bizarr vorstellen können.
Auch unsere Gruppe -Menschen und Tiere – haben sich sehr gut zusammen gefunden.
Ich vergleiche diesen Weg mit meinem Pilgerweg durch Spanien und musste feststellen – dieser Weg durch die Wüste “spricht” noch viel deutlicher mit mir. Alles ‘kämpfen’ und ‘machen’ aus dem Alltag bleibt zurück und ich bin ganz im Jetzt mit meinem eigenen Ich und mit meinem eigenen Selbst. Eine wundervolle und manchmal auch schmerzhafte Erfahrung.
Cornelia, ich danke Dir dafür, in solchen Momenten für mich dagewesen zu sein.
Dank auch an unsere Freunde die Beduinen. Sie haben für uns gekocht und gebacken, haben unsere Sachen hinterher getragen und waren dabei sehr zurückhaltend und doch aufmerksam.
Es war für mich eine wertvolle Bereicherung mit ihnen unterwegs zu sein.
Was sagte unser Koch Ataiwi : Es ist so wichtig, dass wir zu ihnen kommen.
Ich habe es auch als Völkerverständigung gesehen, deshalb liebe Cornelia, ist Deine Arbeit in Dahab – Sinai so wichtig.
Für die Zukunft wünsche ich Dir viel Kraft, Freude und Erfolg.
Herzlichst Elke

Dez.16 / Jan.17

“Wir sind Wiederholungstäter!
Zum Jahreswechsel 2012/13 waren wir schon einmal mit Cornelia in der Wüste. Die Schönheit und Vielfalt der Wüste, die Art dort unterwegs zu sein, der Umgang mit den Beduinen und die tiefe Ruhe und Entspannung, die wir dort empfunden haben, wirkte in uns so lange nach, daß wir diese Erfahrung, dieses Erlebnis einfach nocheinmal genießen wollten. Also haben wir uns zum Jahreswechsel 2016/17 wieder in Dahab eingefunden, haben wieder das Katharinenkloster und den Mosesberg besucht und sind wieder in die Wüste gegangen – diesmal für phantastische 8 Tage (und 7 Nächte mit niegesehenem Sternenhimmel). Und es war alles anders – meist nur in Nuancen und deshalb um so faszinierender. Wenn man es schnell schafft, seinen Alltagskram beiseite zu lassen, kann man erleben, wie einfach alles sein kann, wie wenig zum Wohlbefinden genügt, mit wieviel Ruhe und Gelassenheit man durchs Leben gehen kann. Diese Ruhe ist in der Wüste allgegenwärtig – in der Majestät der Landschaft, der Geschwindigkeit der Kamele/der Reise und der Lebensart, Aufmerksamkeit, Freundlichkeit der Beduinen…
Überhaupt die Beduinen…, die u.a. rund um die Uhr für unser bestes Wohl gesorgt haben… – nach der Rückkehr in das beschauliche Dahab muß man sich erst mal wieder daran gewöhnen, sich um sich selbst kümmern zu müssen. Kurz und gut – wir könnten noch viel schreiben und schwärmen.
Es war einfach wunderbar. Wir haben wieder unheimlich viel Kraft in der Wüste getankt, viele viele Eindrücke und Erlebnisse mitgebracht, die zum Überdenken der einen oder anderen Betrachtungsweise in unserem Leben anregen. Wir sind dankbar für die Begegnungen mit den Beduinen und nicht zuletzt danken wir Cornelia für die organisatorische Meisterleistung und die wunderbare Zeit unseres Zusammenseins.”
Connie & Krete (Ronald) , je 55 Jahre, Dreiskau-Muckern

Jahreswechsel 16-17

“Liebe Cornelia, vielen Dank für diese einzigartige, wirklich ganz besondere Reise in die Wüste.
Ich habe schon einige Abenteuerreisen gemacht, aber das war mehr!
Es war Erholung, Krafttanken, Abschalten, Entschleunigen, Bei-mir-selbst-sein und viele schöne Emotionen.
Sehr berührt haben mich die Beduinen, sowohl ihr Miteinander als auch wie sie uns umsorgt haben. Die Schönheit und Weite der Landschaft, die Ruhe, das Licht haben mich sehr beeindruckt. Ich habe mich so wohl gefühlt!
Ich denke täglich mit Freude zurück und komme auf jeden Fall wieder!
Ich danke dir für die tolle Organisation und wunderbare Begleitung.
Viele Grüße von Kirsten aus Dessau – Roßlau”

Klaus aus Halle 2015

“… nun bin ich schon beinahe drei Wochen wieder hier in der Heimat. Drei Wochen, die mich immer wieder gedanklich in den Sinai abschweifen lassen. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich die unterschiedlichen,
von Wind und Sonne energetisch aufgeladenen und geformten Landschaften dort. Ich sehe aber auch uns mit den Beduinen in Beziehung; sei es unterwegs, oder bei der Tee-oder Essenrunde am Lagerfeuer.
Mein Herz ist immer wieder aufs neue berührt. Manchmal laufen mir beim Tagebuchschreiben die Tränen. Immer wieder habe ich mir in Sehnsucht die Fotos angesehen. Nie vorher hat der “Wüsteneffekt” bei mir so lange hinterher angehalten, wie in diesem Jahr. Ich fühle mich entspannt, ruhiger und gelassener als vor der Reise.
Seit der letzten Reise stellt sich mir häufig die Frage, wo denn nun mein eigentliches zu Hause ist, wenn mein Herz so berührt ist, bei dem Gedanken SINAI. Ich könnte sofort wieder aufbrechen und in die Wüste gehen.”

Gudrun aus dem Erzgebirge 2015

“Es war ein völlig anderes Urlaubserlebnis – es war nichts oberflächliches, kein vorbeiziehen – es waren tiefe, emotionale, ergreifende für immer verwurzelnde Erlebnisse, Eindrücke, Erfahrungen. Für einen Teil unserer Freunde etwas unverständlich solch einen Urlaub als unvergesslich zu beschreiben.Wir sind in Gedanken noch sehr oft bei dir, einer tollen Organisatorin und Reisebegleiterin. Wir sagen nochmals ein großes Danke für die wundervolle Zeit, Einen großen Eindruck und Achtung haben bei uns die Beduinen hinterlassen – einfach wunderbare Menschen
8 Monate später : Für Dieter und mich war und ist es immer noch DIE REISE. Für unsere Urlaubsplanung 2016 steht fest – kein 5 Sterne Hotel! Kein All Inklusiv! Etwas ruhiges und anspruchloses, die Wüste hat uns geprägt!”

Aneka aus Wuppertal 2015

“… wir haben alles mitgenommen, was die Wüste bereit war uns zu schenken. Die Kälte und die Wärme, den Regen und den Wind, den feinen Sand und die steilen Klippen und vor allem die Erkenntnis nicht der Nabel der Welt zu sein, sich klein zu fühlen und gleichzeitig dankbar zu sein, für alles was einen widerfährt; vor allem das Gute. Aber auch das Schlechte gehört dazu; auch in einem selbst. Das war eine der vielen Einblicke in mich selbst. Und überrascht war ich, wie gut ich mich kenne. Denn in der Wüste wird Frau vollkommen auf sich selbst zurück geworfen. „Es ist so still, man kann sein eigenes Blut rauschen hören. Es ist beängstigend.“ Wie ein Teilnehmer treffend ausdrückte.
….nach einer Mittagsrast erklommen wir alle Sanddünnen, die sich weit nach oben gegen den Himmel türmten. Gerade als man eine erklommen hat, tauchte eine neue, noch höhere, auf. Als wir schließlich ganz oben am Gipfel standen und unsere Karawane (die Kamele konnten nicht mit hoch) als vereinzelte kleine schwarze Punkte mit Beinen wahrnahmen, war so ein großartiger Anblick. Da war die Anstrengung sofort vergessen, und ich wage zu bezweifeln, ob ich die Schönheit und Tragweite dieses Augenblicks wirklich zu schätzen wusste. Im Nachhinein kommt er mir größer vor, als ich dort gefühlt habe. Vor allem, wenn ich die Fotos nochmal angucke. Es war ein Ort zum verweilen. Es ging nicht darum von oben auf etwas hinabzublicken, sondern die Schönheit der Wüste im Panorama zu bewundern, ihre Größe und die Bedeutungslosigkeit der eigenen kleinen Existenz zu sehen vor dieser 40 Millionen Jahre alten Landschaft….
… genauso wie die Entfernungen irgendwann an Bedeutung verloren, verlor auch die Zeit an Bedeutung. Zum Sonnenaufgang war man wach, und als die Sonne unterging, war man müde. Keiner fragte nach der Zeit. Alles richtete sich nach der lebensspendenden Sonne.
… und der Himmel nachts, es war wie auf den Bildern der ESA die man online bestellen kann. Die Milchstraße war als ein weißlicher Streifen am Himmel zu sehen, plus hunderte von kleinen und großen Sternen; zählen undenkbar – fürs Staunen die besten Vorraussetzungen.”

Evelyn, 74-jährig, aus Lindau, Ostern 16

Als reisefreudige ‘ältere Dame’ habe ich schon viele schöne Orte dieser Welt gesehen. Aber diese abwechslungsreiche, grandiose Landschaft ist atemberaubend. In der langsamen Stille von einem rhythmisch schwankenden hohen Kamel herunter genossen, ein noch viel tieferes Seelenerlebnis, das dankbar macht.
Von Cornelia perfekt organisiert und von Herzlichkeit ausstrahlenden Beduinen rundum verwöhnt war diese Wüsten-Kamel-Tour ein tief eindrucksvolles Erlebnis, das die Sehnsucht nach Wiederholung weckt! Köstliches, abwechslungsreiches Essen, mit einfachen Mitteln liebevoll zubereitet, übertraf meilenweit meine Erwartungen. Wir kletterten über Bergpässe, die mit weitem Blick überraschten und auch in engen, steilen Schluchten rauf und runter, z.T. mit Seilen gesichert. Alles in allem ein unvergessliches, rundum gelungenes Abenteuer …

Julia, 29 Jahre jung aus Hamburg, Ostern 16

Die Reise hat nicht nur meine Erwartungen erfüllt, sondern tatsächlich übertroffen. Ich hätte nie mit der Vielfalt gerechnet, die uns in dieser kurzen Zeit begegnet ist. Die Abwechslungsvielfalt jeden einzelnen Tages war für mich ein Erlebnis. Kein Tag glich dem anderen. Jeden Tag eine andere Landschaft, mal viel geritten, mal gelaufen und geklettert, auch jeder Abend hat sich unterschiedlich entwickelt in dem Beisammensein und den Gesprächen, Gesang oder Tanz. Das war einfach toll. Insbesondere beeindruckt hat mich auch die Gruppendynamik, wie aus den zu Anfang eher getrennten zwei Gruppen am Ende eine Art große Familie wurde…. Die Gruppendynamik so einer “Schicksalsgemeinschaft” hat mich seit unserer Reise so fasziniert, dass ich jetzt des Öfteren mit mir unbekannten Personen eine Gruppenreise antreten werde. Des Weiteren nehme ich noch mit, mir immer wieder bewusst zu machen im Hier und Jetzt zu leben und sich nicht zu viel in Gedanken über Vergangenes und Künftiges zu verlieren. Und wieder mehr zu lächeln und einen liebevollen und rücksichtsvollen Umgang mit Familien und Freunden zu praktizieren. Es war so schön zu sehen wie die Beduinen miteinander und auch uns umgegangen sind und das möchte ich auch tun.

Volker und Marion aus Hamburg, 2016

Es war ein Traum von uns, in die Wüste zu fahren. Und der Traum ist wahr geworden. Und es war traumhaft.
Wir waren 2 1/2 Wochen auf der Sinai-Halbinsel.
Betreuung von zu Hause in der Unterstützung bei der Vorbereitung bis zum Abflug durch Cornelia geben wir auf der Skala bis 10 eine glatte 10.
D.h. Taxifahrten klappten, Hotel einfach und sauber, Frühstück gut, dass die Reisegruppe sich vorher kennenlernen konnte, prima, und auch nach der Wüste „Auslaufzeit“ zu haben, um das Erlebte in der Wüste am Roten Meer nachklingen, ausklingen zu lassen, einfach Klasse.
Ja und die Wüste: draußen schlafen, auf den Kamel reiten, über Pässe wandern, Sanddünen, viele bunte Felsen, sternenklarer Himmel, Ruhe, von Cornelia prima geführte Gruppe, sehr aufmerksame und gut kochende Beduinen, in Canyon klettern…, tolles Wetter: Also, wir waren rundum zufrieden!!
Und zu Hause merkten wir: Wir haben Kraft getankt und sind innerlich ruhiger und entspannter,
DANKE

Sybille aus Basel, ( 47 J.), Ostern 16

Ich bin eher ein Mensch der Taten wie der Worte.
Wenn ich meine Veränderung seit der Wüstensafari beschreibe, dann vielleicht so: ich bin noch sensibler und durchlässiger geworden für alle Sinneseindrücke: kinesthetisch, auditiv, visuell, geschmacklich, …
einfach ein tiefes Eintauchen in mich selbst unterstützt durch die Erfahrung einer Kamel- und Wander – Reise in der Wüste…

Ostern 14

Danke, liebe Cornelia, für ein Erlebnis unbeschreiblicher Art. Die Wüste hat mich angezogen, ohne dass ich Vorstellungen hatte, was mich tatsächlich erwartet… und dies war gut so, denn in meiner Phantasie hätte ich mir die Reise und die Wüste niemals so abwechslungsreich und vielseitig vorgestellt. Ich liebe die Natur und die Wüste hat mich mit ihrer besonderen Art berührt, entspannt und inspiriert. Ich habe mich in dieser GROßartigen Natur geborgen gefühlt und von den Beduinen und Dir um- und versorgt. Ich habe es geliebt, mich mit den anderen Teilnehmern auszutauschen, gemeinsam mit den Beduinen kleine Einblicke in eine andere Kultur zu erhaschen und habe es genossen, viel Zeit mit mir allein zu genießen.
Ich fühlte mich der Bibel (obwohl ich nicht bibelfest bin) so nah und konnte mich als ein wichtigen Bestandteil dieser Welt, eines größeren Ganzen erfahren.
Um das Erlebte wirklich auszudrücken fehlen mir die Worte und selbst wenn ich es etwas treffender formulieren könnte, so würde es ein anderer nicht nachvollziehen können, denn ich glaube jeder erlebt die Safari durch die Wüste auf seine eigene besondere Art und genau so wie er oder sie es gerade für das eigene Leben braucht, um wachsen zu können. Ich trage diese Reise in meinem Herzen und fühle mich gesegnet, diese besonderen Erfahrungen (mit DIR) gemacht zu haben.
Von Herzen alles Liebe für Dich und jeden, der diese wunderbare Reise antritt. Ina aus Halle (44 Jahre)

Ostern 14
“Wo sind die Kamele?!? ” …. Mit diesem ersten Gedanken, bin ich noch Tage danach Morgens aufgewacht, als ich bereits wieder zu Hause in Deutschland war …. :)
Diese Reise habe ich mit meiner 19 jährigem Tochter gemacht, die sich eigentlich max. 5 Tage Städtetrip nach London mit mir über Ostern vorgestellt hat…. Und im Vorfeld Panik hatte, den Kontakt zu ihren Freunden mangels Telefon- und Facebook- Kontakte zu verliehen… Ich habe mir einen Urlaub gewünscht, in dem ich aktiv bin, Abenteuer erlebe, Neues kennen lerne und mich erhole. … Dieser Osterurlaub war einer meiner schönsten u intensivsten Urlaube überhaupt! Wir waren 3 Tage zuvor in Dahab um anzukommen, bevor es in die Wüste ging. Cornelia hat uns willkommen geheißen und unsere Mitreisenden haben wir kennen gelernt in dieser Zeit. Wir hatten viele Fragen gestellt! …welches Gepäck ist notwenig für die Safari, welche Schuhe, wie ist das mit dem schlafen, wie ist das mit dem auf Toilette gehen, wie ist das mit den Beduinen, den Kamelen…was gibts die Zeit zu essen…? … Und… Es kommt wie es kommt…und wie man bereit ist, sich einzulassen auf diese Zeit. Es gab Nähe, aber auch genug Freiraum um all das wirken zu lassen was um uns zu erleben war :) . … Das erste Sitzen auf dem Kamel war so aufregend, mein Herz schlug sehr, …es sind halt große unbekannteTiere! …und beim aufstehen oder absitzen musste ich erst echt “an meiner B- Gesichtsnote arbeiten” …aber schon bald gehörte das dazu, wie beim Autofahren: Tür auf, hinsetzen, Gang rein, Kupplung treten…los. …. Nur, dass da einer der Beduinen führte, das Gepäck rechts u links unter meinen Beinen festgezurrt war und ich keine Pflicht hatte mir Gedanken zu machen, über wohin geht’s und was muss ich dabei beachten. Ich habe bequem gesessen auf Decken und Kissen, hoch oben auf diesem schönen Kamel, habe die weite Wüstenlandschaft genossen und die Sonne, die so viele warme Farben gespiegelt hat. Wir sind auf Sanddünen hinauf gelaufen, über Steine geklettert und haben immer wieder über die Schönheit der Natur gestaunt die uns überraschte. Abends einen Schlafplatz, den für mich perfekten Platz unter freiem Sternenhimmel in der Nähe der Gruppe selbst zu finden, so dass ich mich wohl fühle, war meine einzige Aufgabe. Die Beduinen haben sich um das Essen und um unser Wohlbefinden gekümmert. Ich fühl mich unendlich dankbar für diese Freiheit mich einfach “an den gedeckten Tisch ” setzten zu können….wir haben natürlich im Schneidersitz am Feuer gesessen und Tee getrunken oder gegessen. Es gab übrigens immer, frisch gebackenes Fladenbrot – schon beim aufwachen duftete es von der Feuerstelle herüber nach Brot, dann mittags und auch abends…immer ganz frisch. Die Wüsten routinierten Beduinen – egal ob 19 oder 73 Jahre alt – lieben ihre Kamele, und doch ist für sie so eine Reise mit uns genauso erstmal wieder ein Kennenlernen von etwas Neuem. …. und das Schöne…es passiert völlig wertfrei :) … Jeder kann u darf in seinem Rhythmus diese Woche erleben.
Die Woche, die manchmal wie eine Bilderbuchreise durch die Bibel anmutete, anderseits ein Abenteuer war, hat in mir den Wusch geweckt wieder zu kommen. Ich danke Cornelia für ihre Liebe zum Sinai und zu den Beduinen, für die gute Organisation aller Tage und Nächte, so dass es eine sichere, erholsame und erlebnisreiche Reisezeit wurde.
( …meine Teenie-Tochter, hat zum Abschluss übrigens auch tief beeindruckt gesagt, dass es für sie nie langweilig war, sie jeden Moment genossen hat…und gelegentlich gab es, “hamdu el a la – Gott sei Dank”, übrigens auch Handyfunkempfang um Fotos zu posten…. ;-) )

“schukran und Ma sa lama”- “Danke und auf Wiedersehen”

Rainer aus Remscheid Februar 14
Auch ich hatte an einem Punkt im Vorfeld der Reise Sicherheitsbedenken gehabt. Nicht so sehr wegen etwaiger Unruhen in Kairo, sondern mehr wegen der Lage im Norden der Sinai Halbinsel und des Anschlags in Taba, aber ein Blick auf die Landkarte hat diese Bedenken zerstreut, denn Dahab liegt viele Kilometer von Taba und dem Gaza Streifen entfernt.
Es waren 7 sehr relaxte Tage auf dem Rücken der Kamele und es war im besten Sinne ein Urlaub, in dem man vollständig abschalten konnte. Das Reiten durch die traumhaft schöne Canyon-Landschaft der Sinai war einerseits so interessant, dass es niemals langweilig wurde, andererseits so entspannt, dass man nicht im leichten Schaukelgang der Tiere alles Andere hinter sich lassen konnte.
Ich habe es nicht bereut, dass ich mich auch nicht von sicher wohlmeinenden Warnungen meiner Freunde habe verunsichern zu lassen, denn von Unruhen war überhaupt nichts wahrzunehmen und auch militärisch schien die Lage völlig unter Kontrolle zu sein. Keine Konvois nach Dahab und zurück nach Sharm El Sheikh und die Militärposten entlang der Route waren auch in keiner Weise angespannt, sondern sehr relaxed.
In Dahab selbst waren die Auswirkungen der jüngsten Ereignisse nur anhand der fehlenden Touristen aus Westeuropa zu spüren und in den Restaurants habe ich kein einziges Mal nach den eintretenden Gästen geschaut, wie ich das vor einigen Jahren in Jerusalem und Tel Aviv gelernt habe: es war klar, dass hier Alles völlig friedlich und entspannt war.
In der Wüste selbst galt das noch viel mehr: eine Reise in einer Kleingruppe abseits der befahrenen Straßen. Es war sofort klar, dass dort draußen in der Einsamkeit der Wüste keine Gefahr lauerte und auch hier habe ich zu keinem Zeitpunkt mehr Bedenken wegen einer fehlenden Sicherheit gehabt.
So habe ich die Reise in vollen Zügen genossen und würde sie nicht nur bedenkenlos jedem empfehlen, der Freude an einer wunderschönen Landschaft, dem Erlebnis des Reitens und der Gastfreundschaft der Beduinen und dem Schlafen unter dem traumhaften Sternenhimmel der Wüste hat, sondern ich würde mich am liebsten sofort wieder in die Wüste aufmachen…

Januar 2013, Ines aus Thüringen
Liebe Cornelia, ich habe gewußt das die Reise mit dir außergwöhnlich wird, doch das es mich dann so packt, darauf war ich nicht vorbereitet. Es ist, so glaube ich die Einfachheit des Seins, was mir in der Wüste widerfahren ist und das mir hier in meinem Alltag so schwer fällt zu finden. Alle Probleme oder artverwandte Gedanken sind in der Wüste von mir gegangen, auch ohne Anstrengung oder Aufforderung, die Ablenkung ist so wunderschön anzusehen, das kein Platz für Probleme ist. Ich konnte mich nur wundern wie einfach und wunderschön diese Welt ist. Einen großen und noch größeren Anteil haben daran die Beduinen. Sie haben uns nicht bedient, sie haben mit uns gelebt und da sie vieles wußten wie es geht, taten sie es einfach. Ich danke dir und den Beduinen das ich das alles erleben durfte.

Februar 2012, Teilnehmerkommentar von Angela aus Halle:
7 Tage und 6 Nächte in der Wüste sind definitiv eine Erfahrung die verändert.
Die ganze Zeit draußen, auf den Kamelrücken die Seele baumeln lassen, wie ein Schwamm die Vielfältigkeit der Sinaiwüste aufsaugen, jeder Tag brachte andere Bilder.
Sandwüste/Steinwüste/Canyons/Oasen, sowas von abwechslungsreich.
Millionen Sterne gucken, die Unendlichkeit des Alls in sich fallen lassen, nach 4 Tagen finden, dass Steine weich sind. Wie einfach Leben sein kann und so schön.
Behütet durch Cornelia und unserer Beduinen, ganz liebe Männer, die voller Hingabe Feuer machten, Tee kochten, das Essen zubereiteten, Fladenbrot/Aschebrot buken, uns durch Canyons und über Berge führten, Witze machten, Geschichten erzählten, Instrumente spielten, Lieder sangen und in einer Tour miteinander redeten.
Es stimmte einfach alles.
 
Dank noch mal an Dich Cornelia, dass durch Dich diese tolle Reise, eine Reise fürs Leben, möglich wurde.
Es geht mir immer besser, wenn ich an unsere Wüstenfeenzeit denke.
 
Eine Umarmung
Angela

Kommentar von Anja W.:
»… ob für Individualisten, Abenteurer oder für Leute, die einen besonderen Urlaub erleben möchten, … die Reise wird für jeden unvergesslich werden …«
»… wer die magische Stille und den grandiosen Sternenhimmel in der Wüste erleben möchte, hier gibt es die Gelegenheit dazu…«
»… schon das Erlebnis, wie die Beduinen das Essen für uns zubereiteten, war etwas Besonderes und es war immer lecker…«

Kommentar von Maria und Johannes H. aus Grimma:
Cornelia hat uns mit ihren Verbindungen zu den Beduinen einen Einblick in deren Leben und ihre Umwelt vermittelt, den kaum ein Reisebüro für noch so viel Geld vermitteln könnte. Wir fühlten uns gut und sicher, die Herzlichkeit der Menschen hat uns bewegt. Es war eine Zeit Neues und Unbekanntes zu sehen, über Vergangenes nachzudenken und Zukünftiges zu bedenken. Trotz physischer Anstrengungen auch eine Zeit der Erholung. Wir durften Regen in der Wüste erleben und in Folge dessen auch Grünen und Blühen bewundern.
Einen herzlichen Dank!

Kommentar von Tanja und Gerd:
»6 Kamele, 5 Touristen, 4 Beduinen und eine Woche Stille, Sonne, Sand. Es war ein ganz wunderbarer Jahreswechsel an einem wirklich besonderen Ort. Cornelia und unser Karawanenführer Selmi haben eine tolle Route ausgearbeitet. Die Gruppe war angenehm, nicht zu nah und doch verbunden. Rundum empfehlenswert!«

Kommentar von Christian R.:
»… intensive Erfahrungen in der Wüste, die sich für mich schwer beschreiben lassen …,
… bei gut zusammen gestellter Route, vertrauenswürdigen und gastfreundlichen Beduinenführern …,
…. hilfreiche Tipps auch für die Zeit vor bzw. nach der Kamelsafari von Cornelia.«

Teilnehmer

Kommentar von Elke:
Mir fällt es schwer die Eindrücke in Worte zu fassen: Ruhe schenkend, inneres Glück, Gelassenheit, im Hier und Jetzt, meine Gedanken sind nicht nach Hause abgeschweift bzw. haben nur meine Umgebung aufgenommen, natürlich auch sehr interessant und spannend, obwohl nicht aufregend. Der Kontakt zu den Beduinen war sehr schön und angenehm; Vertrauen, Sympathie und Herzlichkeit sind im Laufe der Reise beidseitig gewachsen.
Bei unserem Treffen in Leipzig, als Karin und ich da waren, sagte Cornelia »es wird sich alles finden« und sie hatte recht,… man sollte es einfach auf sich zu kommen lassen.

Kommentar der 70-jährigen Barbara:
Also erstens hatte Cornelia alles sehr gut organisiert, sich per mail oder sms und telefonisch gekümmert, dass Dinge auch klappen. Auch die Auswahl der Beduinen war gut, die Männer kümmerten sich, waren sehr freundlich und aufmerksam. Die  Küche war prima. Die Routenwahl war abwechslungsreich, z.B. die  Schlucht war schon etwas Besonderes, auch die Düne wird mir in Erinnerung bleiben.
Kurzum, eine empfehlenswerte Reise. Zur Nachahmung jederzeit.

Reisebericht von Dorothee und Matthias:
Von schnarchenden Kamelen im 1000-Sterne-Hotel
Ein ganz persönliches Dankeschön

Donner grollendes Gewitter lässt unsere erste Nacht in der Wüste zu einem mystischen, fast unwirklichen Erlebnis werden. Über uns sich vereinigende Blitze beleuchten die wie Steine im Sand ruhenden Kamele. Wir alle hatten »heiße Wüste« erwartet, jetzt lehnen wir an eine regengeschützte Felswand geschmiegt, trinken gemeinsam einen Grappa gegen die Kälte Etwa 21 Uhr, was zukünftig wie selbstverständlich unsere übliche Schlafenszeit wird, lagern wir uns unter einen tieferen Felsvorsprung zur Nacht…
Morgens empfangen uns warmherzige braune Beduinenaugen und zaubern fürsorglich einen heißen Tee und ein leckeres Frühstück auf den Teppich. Die Welt ist HIER und JETZT. Wunderbar ursprünglich, archaisch und ein bisschen abenteuerschwanger. Auf den gemächlich schwankenden Kamelen ziehen wir den nächsten sechs Tagen und Nächten entgegen. Jeder Tag bringt mir tiefere Ruhe, Losgelassenheit und inneren Frieden.
Nächte unter freiem Himmel, »Zucker mit Tee«, köstliche und immer frisch zubereitete Speisen aus Gemüse, Hühnchen und Reis; grandiose, ständig wechselnde Landschaften, gutgelaunte liebevolle Sorge unserer Reiseführerin und der Beduinen. All das nehmen wir in unseren Herzen mit nach Hause. Vor allem aber eine innere Gelassenheit, die es zu bewahren lohnt.
Tatsächlich unerwartet geschieht es: Schon nach wenigen Tagen daheim sehne ich mich zurück. Aber ich weiß ja, man sehnt sich nicht nach Plätzen sondern nach den guten Gefühlen, die einen da umfingen… Ein guter Ansatz für die Zukunft…
Von Herzen Dankeschön dafür!